Augenheilkunde

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Augenkrankheiten erkennen und behandeln

Die Augen sind bei Hund und Katze sowie bei kleinen Heimtieren neben Gehör und Geruchssinn das wichtigste Sinnesorgan. Erkrankungen des Auges haben deshalb erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität der betroffenen Tiere.

Neben Verletzungen und Tumorerkrankungen kann die Funktion des Auges auch durch Allgemeinerkrankungen (Infektionen, Stoffwechselerkrankungen, etc.) negativ beeinflusst werden. Auch erbliche Veranlagungen sind nicht selten Ursache für Leistungseinbussen des Auges.

Für die genaue Beurteilung stehen uns in unserer Klinik verschiedene Verfahren zur Verfügung

Spaltlampenuntersuchung

Feststellung von Veränderungen an Augenlidern, der Skleren, der Bindehaut, der Hornhaut, der vorderen Augenkammer, sowie der Linse und des Glaskörpers

Ophthalmoskopie (direkt und indirekt)

Untersuchung der Netzhaut sowie des Sehnervenkopfes

Gonioskopie

Untersuchung des Kammerwinkels

CT-Untersuchungen: 

Erkennen von krankhaften Veränderungen im augennahen Bereich des Schädels (Neubildungen, Abszesse).

Tonometrie

Messung des Augeninnendrucks

Ultraschalluntersuchungen des Auges

Feststellung von pathologischen Prozessen im Auge (besonders bei Trübung der Hornhaut oder der Linse).

Elektroretinographie (ERG)

Untersuchung der Netzhautfunktion

Operationen

Operationen führen wir, wenn erforderlich unter dem Operationsmikroskop durch. Für spezielle Eingriffe stehen ein chirurgischer LASER und für Linsenextraktionen ein Phakoemulsifikations-Gerät zur Verfügung.

DOK Zuchtuntersuchung

Die DOK Zuchtuntersuchung ist ein wichtiger Bestandteil der Zuchtkontrolle bei Hunden, um genetische Augenerkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu dokumentieren. Dabei werden die Augen der Tiere von einem Facharzt für Augenheilkunde untersucht, um sicherzustellen, dass sie den Zuchtstandards entsprechen und keine vererbbare Erkrankungen aufweisen.

Ultraschalluntersuchungen des Auges

Ultraschalluntersuchungen des Auges dienen der nicht-invasiven Diagnose von Erkrankungen wie Netzhautablösungen, Tumoren und anderen pathologischen Veränderungen. Durch die Verwendung von hochfrequenten Schallwellen ermöglicht diese Methode eine präzise Beurteilung der hinteren Augensegmentstruktur und liefert wichtige Informationen für die weitere Behandlung.